Mon sac à dos
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Das Material
- Ein festes Papier DIN A4 mit einem 1cm-Gitter - das kann man schon zu Hause vorbereiten. Das mittlere Kreuz zieht man etwas dicker und dann jede vierte Linie - in Frankreich gibt es das berühmte Bristol-Papier, da wird einem die Mühe abgenommen…
- Bleistift HB und Radiergummi
- ein Zeichengitter, die gibt es käuflich zu erwerben oder selbst gebastelt aus einer Plexiglasscheibe, auf der auch ein Zentimetergitter gezeichnet ist - wie auf dem Papier - die Linien lassen sich mit einem Cutter und einem Metalllineal einritzen. Man bindet es sich mit einem Band um den Hals, damit die Entfernung vom Auge konstant bleibt.

Erstens
Man sucht einen Mittelpunkt und zeichnet ihn auf dem Papier ein.
Jetzt sucht man wichtige Punkte, verstreut in der Landschaft, die man auf die Skizze überträgt und dabei das Zeichengitter benutzt um die Lage zu bestimmen. Das Band, an dem das Zeichengitter hängt, immer gleich stramm halten, den als erstes eingetragenen Ausgangspunkt immer an der selben Stelle im Gitter fixieren!

Zweitens
Jetzt werden charakteristische Linien eingezeichnet (Talwege, Gipfel und Höhenrücken) dann weitere Elemente - Straßen, Gebäude, Wald, Gewässer...
Es gelten folgende Konventionen:
- Bei Straßen wird die Perspektive ignoriert, man zeichnet die Ränder parallel.
- Auch Gewässer (Flüsse, Bäche) werden ohne Perspektive gezeichnet mit Pfeilen in Fließrichtung.
- Von Wäldern und Bäumen zeichnet man nur Umrisse und schraffiert die Fläche vertikal.
Drittens
Die Zeichnung bekommt den letzten Schliff: doppelte Linien werden korrigiert. Die Striche müssen klar und sauber sein, je näher ein Objekt ist desto kräftiger sind sie.
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Viertens
Am Rand werden die üblichen Angaben gemacht:
- Ort (wenn möglich die Koordinaten) des Beobachtungspunktes,
- die Peilung des zentralen Punktes,
- die ungefähre Entfernung der einzelnen Ebenen,
- die Namen der Orte, Straßen und Gewässer, die du kennst,
- das Datum und deinen Namen.
Jetzt ist eine wunderschöne Panoramaskizze entstanden - ganz ohne Kunststudium.

Und wozu das Ganze? Mit einer solchen Panoramaskizze kann man eine Morsestation dokumentieren oder einen Hikebericht verschönern. Oder: eine Sippe oder Gilde muss nach dieser Skizze bei einem Orientierungsspiel einen Weg finden und eine Nachricht übermitteln ohne erwischt zu werden von den anderen, die auch noch Feldstecher mit haben.... also jede Menge gute Gründe, eine Panoramaskizze am Tag vor dem großen Spiel anzufertigen....
Auteur : l’Astrolabe - ETN Orientation - übertragen aus dem Französischen von Christof J.D.
Publié le 7. Januar 2009
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